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Viele Menschen, die beruflich oder als freiwillig Begleitende anderen Menschen beim Sterben beistehen, denken darüber nach, wie sie ein hilfreiches Gespräch über das Sterben beginnen können. Gerade weil sie in ihrem Familien- und Freundeskreis, aber auch im professionellen Umfeld die Erfahrung gemacht haben, dass klärende Gespräche geholfen haben. Oder geholfen hätten.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Menschen friedlicher sterben und Angehörige weniger traumatisiert zurückbleiben, wenn über das Sterben im Voraus gesprochen wurde, wenn Fragen geklärt, Therapieformen besprochen und Hilfe für den Fall, dass es schlechter geht, vorbereitet wurden.

Im Buch «Reden über Sterben» erzählen Ärztinnen und Ärzte, Theologen und andere Mitarbeitende aus der Palliative Care wie sie solche Gespräche führen, wie man mit Kindern über das Sterben reden kann, welche Unterstützung gegeben ist und wie man in anderen Kulturen über das Sterben spricht.

palliative zh+sh und der Sachbuchverlag rüffer & rub geben das Buch zur Vernissage der Ausstellung «Noch mal leben vor dem Tod» in Zürich heraus.

Mit Beiträgen von Prof. Dr. Simon Peng-Keller, PD Dr. Eva Bergsträsser, Claudia Graf-Grossmann, Anne Rüffer und Elena Ibello.

Elena Ibello / Anne Rüffer
REDEN ÜBER STERBEN
ISBN 978-3-906304-07-6
Zürich, Oktober 2016

Heinz Grütter hat die Ausstelung «Noch mal leben vor dem Tod» in Zürich besucht. «Mir wäre es ein ganz grosses Anliegen, mit meinen Nächsten über dieses Thema zu sprechen. Ich glaube, man kann mit sich und mit der Umwelt besser umgehen, wenn man vorbereitet ist», sagt er.

 

Seit der Geburt ihrer kleinen Tochter macht sich Sarah Zurschmitten vermehrt Gedanken – und auch Sorgen – über das Leben und das Sterben. Zurschmitten will darüber reden können.

 

Die Bilder von Walter Schels haben sie beruhigt, sagt Monika Keller. Seit ihrer MS-Diagnose müsse sie sich auch mit der Endlichkeit ihrer Möglichkeiten auseinandersetzen. «Ich denke, es ist wichtig, über das Thema Sterben zu sprechen, weil es einfach vieles relativiert im Leben.»

 

Ilona Schmidt ist es wichtig, mit ihrer Familie und mit ihren Freunden über das Sterben sprechen zu können, damit ihre Liebsten wissen, was ihr wichtig ist. Sie sagt: «Über das Sterben zu sprechen ist wichtig, weil es ein Teil des Lebens ist.»

 

Claude Hoch ist 70. Er sagt:«Ich beschäftige mich natürlich in meinem Alter mit der Frage: Wie geht das Leben weiter? Und ich erlebe auch, dass Leute um mich herum sterben. Somit kommt das Thema näher.»

 


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»Ein Buch, das man vielleicht oft nur in kleinen Portionen konsumieren kann, aber die sind sehr empfehlenswert.«
Badische Zeitung (27.01.2010)

Beate Lakotta / Walter Schels
NOCH MAL LEBEN VOR DEM TOD
Wenn Menschen sterben
224 Seiten mit 71 Duotone-Abbildungen
Format 22 x 27 cm
ISBN 978-3-421-05837-9
München / Herbst 2004

Verkauf während der Ausstellung zum Preis von CHF 48.00.